Rallyeteam Leninstrasse
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Berichte
Ein gelungener Saisonabschluss.............
 
Nachdem wir seit der Pößneck-Rallye pausiert haben, kribbelte es uns ganz schön und wir waren uns einig, das wir unbedingt noch eine Veranstaltung als Abschluss des Jahres 2009 fahren wollen.
Die Wahl fiel schließlich auf die Rallye Race Gollert rund um Eisenach am vergangenen Wochenende. Da unser neues Rallyeauto noch nicht wirklich einsatzfähig ist, erlebten wir unsere erste Rallye in einem Hecktriebler (BMW 318 is), den wir uns von CarConcept Motorsport (DANKE RENÈ !!!) mieteten.
So reisten wir am Freitag nach Eisenach und brachten die nominelle sowie technische Abnahme ohne Schwierigkeiten hinter uns.
Am Samstag früh hieß es zeitig aufstehen, denn ab 7 Uhr stand Training auf dem Programm !! Wir hatten 3 Prüfungen zu bewältigen und gegen 9.30 Uhr stand unser Aufschrieb.
Auch wenn ab und zu dunkle Wolken vorbeizogen, so war es zumindest trocken als wir unser Einsatzfahrzeug in den Startpark stellten.
12:51 Uhr hieß es für uns Start zur ersten Schleife mit 3 Prüfungen. Das Auto ließ sich besser fahren als anfänglich von uns beiden gedacht und so hatten wir jede Menge Spaß und erreichten zufrieden das Regrouping.
Nach gut 20 min. Pause ging es auf nochmals 3 Prüfungen. Dabei wurde WP 5 aufgrund eines Unfalls anulliert. Zu unserem Glück handelte der WP-Leiter sehr schnell, denn es wurde dunkel und auch die ersten Regentropfen machten sich auf der Frontscheibe breit !!!
Einen kleinen rutschenden Aha-Effekt gab es dadurch auf der abschließenden WP6, aber alles ohne Folgen und so erreichten wir mit einem Mega-Grinsen im Gesicht das Ziel der Veranstaltung !!!
Es war eine Erfahrung wert und wir hatten vor allem das, was uns ganz wichtig war – SPASS !!!
 
Wir möchten uns noch mal bei allen Bedanken die diesen Einsatz möglich gemacht haben !!!

 

Ein herber Rückschlag in Pößneck .............

Nach dem guten Ergebnis zur Rallye Freiberger Land reisten wir am vergangenen Donnerstag voller Optimismus zur Thüringen Rallye rund um Pößneck. Am Donnerstag Nachmittag und Freitag Vormittag hatten wir genügend Zeit, um die einzelnen Wertungsprüfungen zu trainieren.
Auch die nominelle und technische Abnahme absolvierten wir ohne Probleme. Dann begann wieder für uns alle das große Warten, da wir erst 20.45 Uhr zum Abfahren des Rundkurses durch die Pößnecker Innenstadt wieder zum Einsatz kamen.
22.34 Uhr hieß es dann für uns endlich Start zur Rallye. Doch schon auf dem Weg zu WP 1 verließ uns das erste Mal das Glück. Unser Einsatzfahrzeug ging ohne Vorwarnung einfach aus und ließ sich auch nicht wieder starten – Grund war der mechanische Zerfall eines Schalters, welcher die Zündung darstellt. Aber Frank wusste sich wieder mal zu helfen und überbrückte den Schalter, sodass es weitergehen konnte. Zwar schafften wir die nächte Zeitkontrolle nicht ganz pünktlich und kassierten 10 Strafsekunden, aber wir waren noch dabei. Auf dem Rundkurs selbst hatten wir in verschiedenen Kurven Probleme mit der Benzinzufuhr, sodass auch hier an eine gute Zeit nicht zu denken war. Das Problem mit dem überbrückten Schalter konnte im 45-minütigen Schlussservice gebaut werden und so freuten wir uns alle auf den bevorstehenden Samstag.
Am Samstag früh erwartete uns in der ersten Runde gleich die „Königprüfung Bankschenke“ mit gut 26 km Länge. Dort hatten wir ein kleines „Aha-Erlebnis“, als Mario Kunstmann im Honda auf uns auflief, wir diesen vorbei lassen wollten und dabei auf den extrem dreckigen Teil der Strecke kamen und uns dabei einen Dreher leisteten. Aber nichts passiert und weiter ging es. Die beiden nächsten Prüfungen liefen richtig gut und wir waren motiviert für die letzten 4 Prüfungen am Nachmittag nach der Mittagspause. Doch bereits auf der ersten der 4 Prüfungen, sollte das Glück nicht mehr mit uns sein – auf einer Geraden vor einer Linkskurve erwischten wir eine Bodenwelle so ungünstig, das Frank das Auto nicht mehr anfangen konnte und unsere Thüringen Rallye an einem Baum endete.
Wir beide o.k. – das Auto wahrscheinlich nicht mehr zu retten.
 
Wie und wann es dieses Jahr weitergeht, werdet Ihr auf unserer Seite erfahren.
 

Strahlende Gesichter bei der Rallye Freiberger Land ….

 
Nach unserem „kleinen Missgeschick“ zur vcb-Rallye hat unser Service-Team in den vergangenen 2 Wochen wieder ganze Arbeit geleistet und unser Auto pünktlich zur Rallye Freiberger Land wieder einsatzfertig bekommen (DANKE JUNGS !!!!).
Die nominelle und technische Abnahme absolvierten wir bereits am Freitag Abend erfolgreich. Zum Training am Samstag Vormittag zeigte sich das Wetter noch von seiner schönen Seite, aber es war ja Regen angesagt ….!
Frank entschied sich für Reifen, welche uns wohl auch bei einem „Schauer“ noch vorwärts kommen lassen würden.
Auf dem Weg zur ersten Prüfung ereilte uns dann eine kleine „technische Schrecksekunde“, als urplötzlich alle Instrumente inkl. Servolenkung ausfielen. Wir konnten den Fehler auf die Schnelle nicht finden, aber da das Auto ansonsten funktionierte, musste sich Frank auf ein „bisschen mehr Arbeit im Auto“ einstellen und die Wertungsprüfungen ohne Servolenkung absolvieren.
Die ersten beiden Prüfungen überstanden wir noch im trockenen und dann begann der große Regen. Und Frank sollte Recht behalten mit seiner Reifenwahl – auf der dritten Prüfung im Regen, konnten wir einigen unserer Klassenmitstreiter wertvolle Sekunden abnehmen.
Auch in der danach anstehenden 1-stündigen-Regroupingpause wollte der Regen nicht aufhören.
Aufgrund des Wetters wurde die 5.WP Veranstalterseitig abgesagt. Wir konnten die beiden verbleibenden Prüfungen ohne Probleme zu Ende fahren und uns am Ende über einen 21.Platz im Gesamtklassement und den 6. Platz in unserer Klasse (von 16 Startern) freuen.
Jetzt haben wir nur eine kurze „Rallyeverschnaufpause“, denn schon am Donnerstag geht es für uns weiter mit der Thüringen Rallye rund um Pößneck.

Kein Glück zur vcb-Rallye ...

 
Eine Rallye zum üben und lernen sollte es für uns werden – die vcb-rallye im Kallinchen-Testgelände in der Nähe von Berlin ...
Bei strahlendem Sonnenschein absolvierten wir zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr das Training der beiden Rundkurse (3 Prüfungen insgesamt, davon 1 Rundkurs zweimal gefahren). Optimistisch starteten wir 13.08 Uhr vom Rallyezentrum in Dabendorf. Doch schon die erste Prüfung, sollte unser vorzeitiges Aus bedeuten – in einer Rechtskurve lag zuviel Dreck auf der Strecke und wir fanden uns in einem Erdwall wieder, aus dem wir uns ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien konnten ...!
Es war also ein kurzes Gastspiel – aber wir lassen die Köpfe deswegen nicht hängen, denn schon am 06.06.2009 starten wir wieder im Rahmen der Rallye Freiberger Land !
Rallye Luzicke hory / Hradek nad Nisou (CZ)
 
Nach monatelanger Bauzeit unseres neuen Einsatzfahrzeuges, wo unsere Servicejungs wohl um einige „graue Haare“ reicher geworden sind, begann für uns am vergangenen Freitag, früh 5.00 Uhr, endlich die Rallyesaison 2009.
Gut gelaunt machten wir uns auf den Weg in die Tschechische Republik nach Hradek nad Nisou zur Rallye Luzicke hory, welche im Rahmen des Lausitz-Cup stattfand. Zur Dokumentenabnahme erwartete uns bereits das erste „Highlight“ – niemand konnte auch nur annähernd deutsch oder englisch. Aber die Verständigung klappte dann auch mit „Händen und Füßen“ und zum Schluss konnte sogar noch eine deutsch-sprechende Kontaktperson aufgetrieben werden. Die erste Hürde war also genommen. Danach begannen wir sofort mit dem Aufschrieb der ersten WP mit 16km Länge – am Ziel der Prüfung gab es beiderseits nur ein lautes „MEGA“. Einfach eine Hammerprüfung mit Start in einem Neubaugebiet, vielen Ortsdurchfahrten, etc. – einfach allem, was man bei Rallye`s in Deutschland wohl kaum noch bzw. gar nicht mehr vorfindet. Dies setzte sich auch auf WP 2 fort. Bei der WP 3 und 4 verflog unsere Freude kurzzeitig (schnelle Prüfungen mit engen Waldpassagen und Plattenstraßen), aber letztendlich ließen sich diese Prüfungen bei der Rallye besser fahren, als im Training von uns erwartet – aber dazu später. Die Technische Abnahme unseres Golf II am Freitag nachmittag verlief ohne Probleme und so stand nun einem Start am Samstag nichts mehr im Wege. Mit unserer Startnummer 117 begann die Rallye für uns etwas später - genauer gesagt 10.32 Uhr. Leider verdunkelten sich unsere strahlenden Gesichter auf WP 1 etwas, als sich bereits nach gut 5 km der Gasbowdenzug verabschiedete und Frank somit nicht mehr Gas geben konnte. Die Reparatur auf der WP gelang, aber leider verloren wir dabei gute 7 Minuten. Gleiches passierte uns auf WP 2 noch einmal – da war aber Frank schon in „Übung“ und die Reparatur gelang deutlich schneller. Ab WP 3 lief es genau nach unseren Vorstellungen – wir hatten uns im Auto als Team aufeinander eingeschossen und auch unser Einsatzfahrzeug funktionierte wie ein Uhrwerk. So fuhren wir gegen 16.30 Uhr bei strahlenden Gesichtern – sowohl bei unseren Service-Jungs, als natürlich auch bei uns – in den Schlussservice (inklusive einer von Kenny organisierten Sektdusche für Frank und mich) und anschließend ins Parc Ferme ein.
Ein großes DANKESCHÖN an unsere Service-Jungs (Kenny, Tobias, 2x Ronny und Silvio – ihr wart spitze) und an unsere Sponsoren.
 
Unseren nächsten Einsatz werden wir im Rahmen der vcb-Rallye am 23.05.2009 haben.
 
Claudia

 

Rallye Erzgebirge 2009

Leider können wir an der Rallye Erzgebirge nicht teilnehmen, da das neue Auto noch nicht so fertig ist wie wir es uns gewünscht und vorgestellt haben. Die erste Veranstaltung wird der Lauf zum Lausitz-Cup in der CZ sein. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen natürlich auf Fanreiche Unterstützung.

Das war 2008

Rallye Wedemark, wo ist das denn??

Na im Westen, und wem haben wir die verrückte Idee dort zu fahren zu verdanken? Dem Sebastian Walker natürlich. Ich nahm die Sache in Angriff und setzte mich auch selbst ans Lenkrad. Und da meine Stamm-Copilotin dieses Jahr meint, es muss ohne sie gehen, musste Ersatz her. Anja Vogel aus Zwönitz, sonst Pilotin bei Ralf Plettau von RAN-Motorsport, vertrat Ramona ziemlich gut. Wer jetzt meint die im Westen machen nur Rallyes mit 500 Gerade und R 2 der sollte sich mal auf den Weg machen um die Wedemark in Augenschein zu nehmen. Es lief ganz gut bis WP 4, als ich -gott weiss warum-, eine L2 fuhr obwohl Anja mir 5 mal sagte R2. Das führte dazu das der gute Golf wieder mal seine Macken zeigte und aufgrund tropischer 35 Grad Außentemperatur nicht gleich wieder anspringen wollte. Natürlich verloren wir jede Menge Zeit. Von da an war nur noch ins Ziel kommen und probieren angesagt, weil uns dann auch noch ein Rundkurs zum Verhängnis wurde und wir eine Runde zu wenig fuhren. Irgendwie war uns das dann alles egal. Selbst die technischen Kommissare hatten uns den Krieg erklärt. Spurplatten, Feuerlöscher und Lautstärke, alles passte ihnen nicht. Deshalb gab es nur noch eins, ab ins ziel und ein kühles Bier.

Nun ist es nicht mehr weit bis zur Rallye Grünhain, Heimrallye die 3. Da wird wieder Benzin mit Feuer gemischt und darauf folgt gleich meine Lieblings-Veranstaltung  Rallye Bad Schmiedeberg und dann gleich noch die Zwickauer Land. Ein wahrer Marathon, wo unsere Freundinnen wieder einmal glücklich sein werden das wir so ein schönes Hobby haben.  - Hau'i -

Rallye Plauen – der werweißwievielte Versuch 

Kurz und schmerzlos, das Fahrwerk war überfordert mit dem berüchtigten vogtländischen Asphalt. Eine L3 auf WP2 war zu viel und das Ende der Veranstaltung für uns. Es ging ab über die Böschung, Dreieckslenker krumm, ein weiterfahren nicht möglich. Uns ist nichts passiert, das war das Wichtigste und die Erkenntnis die wir daraus ziehen, die Vogtland Rallye mag uns nicht, aber nächstes Jahr versuchen wir es trotzdem noch mal.                                                - Hau’i -

Rallye Weida der Klassiker

 Fast die gleichen Strecken aber seinen Reiz hat die Rallye in meinen Augen immer wieder. Am 21.06.2008 ich schnappte mir unseren Schrauber Tobias und setzte ihn auf die rechte Seite unseres Golfs und los ging es. Die erste Rallye für ihn auf dem heißen Sitz. Es war wieder sauwarm und wir waren uns einig, ankommen ist das Ziel und am Samstag Abend mitfeiern, egal welches Resultat raus kommt. Wir zwei gaben unser bestes nur der Golf war wohl nicht ganz unserer Meinung, ihm war immer bissel zu war. Das heißt, die Batterie machte gleich zum Beginn des Trainings schlapp. Das führte dazu das unser Tobi erst einmal selbst merkte wie schwer der Golf ist. Es war eine Rallye mit vielen lustigen Erlebnissen, zum Beispiel als Tobias meinte es folge eine L3 und ich mir aber sicher war mit einer R2 besser bedient zu sein. Aber das ist nicht schlimm, das kann passieren. Wir ereichten dann nach nochmaligen Anschieben des Golfes nach WP 6 – DANKE Jenny :-) - das Ziel und unser wohl verdientes Bier. „Tobias haste gut gemacht“                         - Hau’i -

RALLYE ERZGEBIRGE 2008

Geile Rallye trotz Fehler des Co`s, zweiter Akt

Nachdem der Golf am Mittwoch von Ronny wieder nach Chemnitz gebracht wurde und Rico und ich die Woche genutzt hatten, die Erzgebirge vorzubereiten begannen wir am Freitag den 11.04. früh mit dem Erstellen des Aufschriebes. Da wir die TA selbst machen mussten, standen wir schon 06.30Uhr an der Prüfung Mildenau und arbeiteten uns dann über die einzelnen WP`s Richtung Stollberg. Die TA verlief ohne Probleme. Da wir eine Prüfung erst später trainieren durften, bauten wir dann mit Hilfe unserer Servicejungs Hamsen, Tobias und Enrico unseren Servicebereich auf. Ich überprüfte noch meinen Aufschrieb weil viele Rundkurse dabei waren und ich da ja vorsichtig bin, weil aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Und dann begann die Zeit des Wartens und der ständige Blick zum Himmel. Es würde verdächtig dunkel denn dicke Regenwolken zogen auf, tja, was für Reifen????? Es kamen Infos vom Rundkurs Jahnsdorf, welcher ja die erste Prüfung Freitag Abend war, es ist nass. Wir waren uns einig, wir gehen auf Nummer sicher, weil die Rallye fing ja erst an. Als wir dann am Start standen hatten wir die richtigen Reifen gewählt, denn pünktlich zum Start des ersten Auto’s fing es an zu regnen. Bei uns gab dann noch eine Verzögerung, was die Spannung bei uns beiden ganz schön hoch trieb und dann ging’s los, Gruppenstart. Das Auto lief super und Rico war gut drauf, das merkte ich gleich. Es drehte sich dann ein Auto vor uns in der Schikane aber ohne Probleme für uns. In der letzten Runde hatten wir dann wieder ein Team vor uns wo wir uns aber gleich einig waren kein Risiko einzugehen und ab ins Ziel. Und siehe da, die Zeit war richtig gut. Wir fuhren dann in den Service, wo die Jungs keine Probleme feststellen konnten, wie denn auch bei der Mega Vorbereitung!!!!! Evo ins Parc Ferme gestellt, und ab nach Hause. Nach einen unruhigen Nacht daheim wegen dem Unwetter über Chemnitz gab es Samstag früh um viertel sechs den ersten Schock, es war über Nacht kalt geworden und hatte geschneit! Ich holte Rico ab und wir überlegten wie es nun werden sollte mit den Reifen. Nach einigen Telefonaten - danke Ramona, danke Marco Tausch - Beruhigung es liegt nur Schneematsch. Wir machten uns also mit der sicheren Reifenwahl auf Richtung oberes Erzgebirge, die erste Schleife. Auf dem Rundkurs Mildenau wurden wir am Vorwärtsdrang durch ein anderes Team eingeschränkt, welches der Meinung war die Strasse gehört ihnen. Die anderen beiden Prüfungen verliefen ohne Vorkommnisse.

Im Service in Scheibenberg war am Evo alles okay und auf ging es zur Zweiten Schleife, selben Prüfungen wie am Morgen. Es wurde trockener und wir schneller. 

Dann das zweite mal Grünhain, der legendäre Rundkurs. Rico war richtig gut unterwegs und es klappte super bei ihm und dem Golf. Nach zweimal über die Kuppe liefen wir auf ein Auto vor uns auf und dann geschah etwas, was eigentlich nicht passieren darf. Zudem mir, da ich gewöhnlich Rundkurse komplett durchschreibe. Ich überblätterte zwei Seiten, was zur Folge hatte das wir eine  Runde zu wenig fuhren, was wir im Ziel sofort an der Zeitenliste sahen. Was war geschehen? Wir rätselten lange was uns passieren würde? Ausschluss? Ich schaute schnell in die Ausschreibung und - Gott sei Dank - nur eine Zeitstrafe. Trotzdem war die Stimmung bei allen vom Team im Eimer. Dann war Halbzeit und danach standen die legendären Prüfungen Jahnsdorf, Oberdorf und Westerzgebirgsring an. Wir entschieden uns für neue Reifen was sich von den gefahrenen Zeiten her als richtig erwies. Auf dem Westerzgebirgsring gab es zwar noch einige richtig nasse Stellen durch das über die Strasse laufende Wasser, aber wir merkten gleich das uns diese drei Prüfungen richtig gut gefielen. Zum Abschluss-Service vor der letzen Schleife entschieden wir uns dann komplett auf Slicks zu wechseln, wobei uns Mark von der Rallyegarage mit einem guten Satz für die Hinterachse unterstützte. DANKE!!!! Wir hatten dann noch einmal einen Moment der Spannung im Auto weil jemand meinte schon wieder nicht richtig Platz zu machen auf der Prüfung (Rallyereglement Artikel 19.3.), aber so ist das eben. Im Großen und Ganzen fanden wir beide am Ende der Rallye, es war richtig gut trotz meines Riesen Patzers. Der Evo lief ohne Probleme und unsere Serviceleute waren wieder mal top. Danke an euch das ihr uns wieder so unterstützt habt!

Jetzt ist erstmal eine kleine Pause bis es dann zur Nächsten „Heimrallye“ geht der Freiberger Land am 31.05.08

Euer Hau'i

 

TESTTAG in KALINCHEN

Ein schöner Tag mit einem bissel verrückten Ausgang

Wir hatten uns mit anderen Teams den Teltow Fläming Ring unterhalb von Berlin zum testen gemietet. Wir reisten am Samstag den 05.04. ziemlich zeitig Richtung Preußen und waren gegen 8.00 Uhr vor Ort. Wir hatten uns gesagt alles entspannt anzugehen, Reifen, Fahrwerk und Auto im Allgemeinen testen. Wir steckten uns eine kleine Strecke ab und Rico drehte ein paar Runden zum aufwärmen. Ich musste auch mal ran, aber das war irgendwie widerwillig. :-)

Wir fuhren verschiedene Reifen-Kombinationen wobei uns das Wetter half, denn es war am Vormittag noch ein wenig bewölkt was sich aber nach dem Mittag zu Sonnenschein umwandelte. Nach einer kleinen Mittagspause, dank Ramona, fuhr Rico mit Jeffrey Wiesner ein paar Runden. Seine Meinung war uns wichtig und wir wussten danach das Motor, Getriebe und Bremse am Evo 5 eine Auszeichnung „gut“ bekam. Leider wäre das Fahrwerk stark verbesserungswürdig. Wir versuchten dann vor Ort noch ein-zwei Dinge mit den Mitteln die uns zur Verfügung standen aber wirkliche Besserung war nicht zu spüren. Das heißt also sparen für ein neues Fahrwerk bis 2009. Dann bewegte ich den Golf noch mal mit unserem „Getriebe-Verantwortlichem“ Hamsen, wo wir beide am eigenen Körper spürten wo die Probleme am Fahrwerk liegen. Man sieht es am Funkenflug am berühmten Waschbrett. Aber alles im Grünen Bereich.  

Gegen frühen Nachmittag kam dann schon Aufbruchstimmung auf, als Rico meinte das Ronny Jung, auch Golf 1-Fahrer aus Thüringen, noch mal eine Runde drehen wollte. Ich willigte ein und fragte ihn noch zum Scherz ob mit oder ohne Helm, und er meinte mit Helm wäre besser. Er fuhr sich zwei Runden warm und dann passierte es im bekannten kleinen Kreisel, irgendwie waren wir quer und plötzlich eine Drehung um die eigene Achse und dann auch schon auf dem Dach. Meine ersten Gedanken waren „oh nein, das eine Woche vor der ersten Rallye der Saison, die Erzgebirge!! Wir kletterten aus dem Golf, es war uns beiden nichts passiert, und drehten wieder auf seine Räder. Ich musste dann erstmal weg, ich war sauer

Die Jungs schleppten den Golf dann zurück und nach dem ersten Schreck zogen wir Bilanz und es war gar nicht so schlimm. Ronny nahm unser Baby gleich mit zu sich heim und versprach uns, ihn bis Mittwoch repariert wieder zu uns zu bringen, was auch super klappte. Wir fuhren dann nach einem Erholungsbier noch Hause und waren doch froh das keinem was Ernstes geschehen war. Nun sind es nur noch wenige Tage bis zur Rallye Erzgebirge auf die wir beide sehr gespannt sind! Eurer Hau’i

ZWICKAUER LAND 2007

ES WIRD IMMER BESSER TROTZ FEHLERN DES COPILOTEN

Das Wetter am Freitag lies nichts Gutes erwarten, es goß in Strömen und es war A... kalt. Trotzdem machten Rico und ich uns am Freitag auf den Weg Richtung Zwickau, um mit dem Evo den Saisonabschluß in Angriff zu nehmen. Ich verbrachte die Nacht i n Zwickau und warf am Samstag morgen gleich einen Blick in Richtung Himmel und siehe da, einige blaue Lücken und kein Regen mehr. Nach einem perfekten Frühstück bei Teichmann Motorsport - DANKE GABI!!!!!! - ging es auf zum Training, welches auch sehr entspannt verlief, bis zur WP Kiesgrube. Da hatten wir selbst mit Trainingsauto und Allrad Schwierigkeiten und wir waren uns einig, mit dem Golf könnte es hier einige "Aha-Effekte" geben. Wir fuhren zurück zum Autohaus Puschmann, wo wir uns alle abstellen durften, DANKE nochmal dafür. Bei der Überlegung mit den Reifen waren wir uns einig, Trockenreifen drauf, die Regen in den Kofferraum. Da wir aber dann in der allgemeinen Hetze vergessen hatten, die passenden Spurplatten drauf zu machen, beschlossen wir, dies auf dem Weg zur WP zu machen. START, es ging los. Wir suchten uns fix einen Platz zum Wechseln der Spurplatten, das klappte alles super. Aber weil die Zeit ziemlich knapp bemessen war, passierte mir ein Fehler. Ich laß das Bordbuch nicht richtig und Rico bog eine Straße zu zeitig ab, weil ich ihm das so sagte. An der ZK der ersten Prüfung dann das große Erschrecken, wir hatten durch das falsche Abbiegen eine Durchfahrtkontrolle verpasst. Das machte mich ganz schön fertig denn so ein Fehler war mir noch nie passiert und eigentlich heißt das Wertungsausschluß. Rico beruhigte mich und meinte, es wäre nicht so schlimm, das kann ja passieren. Ich sollte meine Gedanken zusammen nehmen damit wir zumindest noch für die Zuschauer fahren können. Im Regrouping kam dann auch die Erlösung meiner Sorgen, kein Wertungsausschluß sondern nur 20 Sekunden Zeitstrafe. Das war unser Glück, denn wir waren in der H13 ziemlich gut dabei. Das Wetter zeigte sich auch immer mehr von seiner besten Seite. Rico fuhr richtig gut, es gab keinen Grund zur Beanstandung. Dann gab es doch noch einen "Aha-Effekt" im besagten Kieswerk, als Rico eine Rechts 3 etwas zu spät anbremste und wir in einen losen Sandhaufen rutschten. Das war nicht so wild, nur hatte Rico danach das Gefühl wir hätten einen Platten und fuhr etwas vorsichtiger. Glücklicher Weise war im Ziel nur der Sand in der Felge zu sehen, den entfernten wir sofort. Bei wunderschönem Sonnenschein fuhren wir dann ohne weitere Vorkommnisse ins Ziel. Das Warten auf die Zeiten zog sich dann extrem in die Länge, aber es hatte sich gelohnt, trotz der Zeitstrafe erreichten wir einen 3. Platz in der Klasse H13, wie auch schon 2006. Wir waren sehr zufrieden und schafften den Golf dann spät in der Nacht in die Garage zum Winterschlaf. Auf diesem Weg bedanken wir uns bei allen die uns die Saison 2007 mit Unterstützung und Hilfe möglich gemacht haben, bei unseren Freundinnen weil wir wieder mal weniger als geplant zu Hause waren, bei Hamsen und Tobias, unseren Schraubern und bei dem Team rund um Teichmann Motorsport und bei allen anderen die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stehen. Danke!!

Euer Hau‘i

Rallye Thüringen Pößneck 2007  / Jeder Kilometer eine Erfahrung

Nur 4 Tage nach dem freudigen Ergebnis in Bad Schmiedeberg ging es für Frank und mich auf nach Thüringen zur Rallye Pößneck. Frank war sich sicher, noch mal eine National A Veranstaltung fährt er so schnell nicht, denn da brauch es doch etwas mehr Vorbereitung als für eine Rallye200. Wir hatten jedoch mit unseren Service-Mechanikern Riesen Glück, denn Rene und Tom standen uns mit Rat und Tat zur Seite und es war beruhigend zu wissen das die beiden dabei sind. So fuhren wir am Donnerstag den 13.09. nach Thüringen um dort 5 Wertungsprüfungen zu Papier zu bringen. Der Zeitplan war angenehm bemessen und somit mussten wir uns auch keinen Stress machen und konnten uns in aller Ruhe jede Prüfung gründlich anschauen. Donnerstag Abend nahmen wir dann am Shakedown teil, weil wir einige Reifen ausprobieren wollten. Allerdings bestand die Test-WP zu 30% aus Schotter, was für eine reine Asphalt-Rallye nicht sehr von Vorteil ist. Klaus Teichmann gab uns dann einen sehr guten Tipp, welche Reifenwahl wir treffen sollten, Frank probierte es aus und es passte. Am Freitag kontrollierten wir dann jede Prüfung noch einmal, nahmen noch ein paar kleinere Korrekturen vor und dann hieß es Warten... Doch siehe da, was war das denn?? Irgendwie stand das Vorderrad vom Golf auf der Beifahrerseite ganz komisch, Fazit, Querlenker verbogen. Banges Warten auf Rico bei unseren Jungs, denn er hatte das passende Werkzeug an Bord um die Kunststoff-Lager zu wechseln. Da wir eine vorgegebene Zeit für die Technische Abnahme hatten, bauten wir dann erst mal den kaputten Querlenker wieder ein und absolvierten ohne Probleme Doku und TA. Als Rico dann endlich erschien, wechselten die Jungs mit vereinten Kräften den Querlenker und es hieß immer noch Warten... Pünktlich um 20.40Uhr startete dann das erste Fahrzeug zum bekannten Stadtrundkurs in Pößneck. Frank und ich waren beide sehr aufgeregt, erster Rundkurs für Frank im Dunkeln und mit Gruppenstart. Ich versuchte so ruhig wie möglich auf ihn zu wirken und das klappte auch bis zur 2. Kurve, eine Links2, der Sprit blieb wieder weg und die Ruhe war dahin. Glücklicher Weise passierte es nur das eine Mal und so fuhr Frank dann wieder etwas beruhigter, bis der Lichtschein von hinten immer näher kam, unser polnischer Kollege im Peugeot206 hatte die 10 Sekunden Start-Abstand aufgeholt und Frank lies ihn am Ende der 4. Runde vorbei. Auf den letzten Metern des Rundkurses klappte dann der Schaltweg am Golf überhaupt nicht mehr und wir waren sehr froh darüber in den Servicepark einfahren zu können. Dort stellten die Jungs dann fest, das sich eine Führung vom Schaltgestänge gelöst hat, was aber in 45 Minuten Service und der Mithilfe von Frosch problemlos behoben werden konnte und wir den Golf ins Park Fermé stellten. Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstag früh dann zu den ersten 2 von 8 Prüfungen und schon nach ca. 1 Kilometer auf der ersten Prüfung waren wir etwas zu schnell und rutschten ins Gras. Danach waren wir beide etwas hektisch, absolvierten aber den Rest der Prüfung ohne größere Probleme. Die 2. Prüfung verlief dann ohne Vorkommnisse, aber die benötigte Ruhe im Auto bekamen wir nicht. Im Service gab es keine Vorfälle, Frank entschied sich für etwas mehr Luftdruck und auf Prüfung 3, selbe Prüfung wie die erste vom Morgen merkten wir, das es so gar nicht funktionierte und holperten uns durch die Prüfung. Dann kam Prüfung 4 und es lief alles super, bis wir in einer schnellen Bergab-Passage mit Welle etwas zu fix waren und dann ging es ab in die Wiese. Ich sagte nur das es jetzt vorbei ist, aber Frank beruhigte mich und wir ackerten uns durchs Feld wieder auf die Strecke. Zum Mittag gab es dann eine Zwangspause von 90 Minuten, und René sprach ein Machtwort und sagte, das wir so nicht weiter machen könnten. Das nahmen wir uns natürlich zu Herzen und so klappten Prüfung 5 und 6 wieder wunderbar, die Ruhe die Frank und ich brauchten war wieder da und wir fuhren ohne Vorkommnisse wieder in den Service. Nur einen Kurzen Aha-Effekt gab es, als in der Ausfahrt von Prüfung Bankschenke (Rundkurs) Öl auf der Fahrbahn war und der Golf etwas ins Rutschen kam, aber das fing Frank ohne Probleme ab. Nach einem erneuten Service ging es dann auf zu den letzten beiden Prüfungen, wieder die selben Prüfungen wie auch 5 und 6 schon. WP7 lief problemlos, aber die letzte Prüfung von Samstag, Bankschenke2 wollte der Golf dann nicht mehr. Er fing nach ca. 10 Kilometern an zu muckern und der Sprit blieb wieder weg, was wir uns nicht erklären konnten. Frank konzentrierte sich dann eher aufs Auto als auf mich, wir mussten den verrückten Finnen im Toyota Starlet vorbei ziehen lassen, und auch ein Ignis zog an uns vorbei, denn ich verwies Frank immer auf das noch vorhandene Öl im Bereich der Ausfahrt, und da ging die Rechts2 in Runde etwas verloren und Frank wollte schon vorzeitig links raus fahren. Durch die Probleme mit dem Golf waren wir froh endlich das Zielschild im Auge zu haben und auch noch zum Abschluss-Service zu gelangen. Dort tankten die Jungs auf und wir fuhren ins Park Fermé. Es war für uns beide eine sehr große Erfahrung, Frank und ich konnten beide viel dazu lernen und ich denke, es wird nicht unsere letzte gemeinsame Rallye gewesen sein. Der Golf wird wieder auf Herz und Nieren geprüft und am 29.09. startet die Stammbesetzung Rico und Frank zur Rallye Zwickauer Land.  –Ramona-

Bad Schmiedeberg 2007 Die Abrechnung mit den Strohballen :-)

Die erste Rallye Bad Schmiedeberg 2006 war Frank's zweite Rallye hinter dem Steuer, leider hinderte ihn dabei ein Strohballen am Erreichen des Ziels. Da die Kommunikation im Auto aber super geklappt hat, entschlossen wir uns noch am selben Tag für 2007 wieder zu nennen. Gesagt, getan. Am Freitag den 07.09.2007 ging es also am Nachmittag auf nach Bad Schmiedeberg. Anreise klappte super, Dokumentenabnahme war natürlich auch ohne größere Probleme absolviert und nun ab zur TA. Der Golf war super vorbereitet, nur die Spurplatten waren den technischen Kommisaren ein kleines Dorn im Auge, aber auch dies wurde geklärt. Den Freitag abend liesen wir dann im Ferienpark bei gemütlichem Feuer ausklingen und gingen am Samstag früh zum Training der 3 Prüfungen. Ein Teilstück von Prüfung 2 machte uns dann richtig Sorgen, von Schotter auf Asphalt, aber wir waren uns ja einig, ins Ziel kommen, mehr wollten wir nicht, deshalb vermerkten wir ein Doppel Achtung im Aufschrieb. Etwas nervös waren wir beide, über die Reifen waren wir uns auch nicht einig, aber wir gingen auf Nummer sicher denn was das Wetter bringen würde wusste keiner. Der Himmel zeigte sich bewölkt, nur Regen kam keiner. Zum Start der ersten Prüfung war eine kurze Wartezeit angesagt aber noch zu verkraften und dann ging es auch schon los und siehe da, es lief perfekt. Der Golf schnurrte wie ein Kätzchen und Frank fuhr als hätte er jahrelang nichts anderes getan. Auf Prüfung 2 im Schotter hatten wir dann einen kurzen Aha-Effekt, als der Golf so gar nicht in der Spur bleiben wollte, aber auch das meisterten wir ohne Schwierigkeiten. Und dann Prüfung 3, der Rundkurs der uns im vergangenen Jahr zum Verhängniss wurde. Dieser klappte diesmal hervorrangend und so waren wir glücklich zum Regrouping das Schloss passieren zu können. Als wir dort dann die Zeitenliste überreicht bekamen mußten Frank und ich erstmal schlucken, da führten wir tatsächlich die H13 an. Wir hätten damit nie gerechnet und ich hab Frank dann in der 2. Schleife nur gebeten einfach ins Ziel zu fahren, unabhängig von dem Platz auf dem wir lagen. Diesen Wunsch erfüllte Frank mir, das Schotterstück von WP5 liesen wir ganz ruhig angehen und so sicherten wir uns im Ziel einen 8. Gesamtrang und den Sieg in der Klasse H13. Den Pokal nahm dann Till, Frank's Sohn freudestrahlend auf dem Arm von Papa entgegen. Zurück in der Heimat gibt es einiges vorzubereiten, da Frank seine erste National A Veranstaltung in Pößneck in Angriff nehmen will, ebenfalls mit mir auf der Beifahrerseite und wir hoffen beide das der Golf hält und wir eine unfallfreie Rallye absolvieren werden.  Eure Ramona

GRÜNHAIN 2007 ES SOLLTE ANDERS WERDEN

Der Golf war gut vorbereitet, es gab endlich neue Reifen auf der Vorderachse dank Klaus Teichmann und das Wetter sollte super werden, es lag also nur an uns beiden.Wir reisten am späten Freitag nachmittag Richtung Erzgebirge, ins schöne Grünhain. Doku und TK verliefen völlig entspannt, was ja nicht immer so ist denn bei den technischen Kommissaren weiß man ja nie was denen so Neues einfällt.Wir fuhren dann zum Zeltplatz um noch einen ruhigen Abend mit Team Teichmann Motorsport und der Rallyegarage zu verbringen. Nach einer super Nacht im Wohnwagen war ab um 7 Aufschrieb erstellen angesagt. Und schon WP 1 stellte sich als anspruchsvoll heraus. Wir ließen uns viel Zeit und stiegen sogar mehrmals aus dem Auto aus um uns die Stecke genauer anzusehen. WP 2 und 3 standen WP1 in Nichts nach, es sollte gut werden. Das Wetter ließ uns auch nicht im Stich, die Sonne schien und es war keine Wolke am Himmel. Startzeit 13:22 Uhr, auf geht’s. Am Start von WP1 staute es sich gleich erst mal und nach ca. 30 Minuten Warten durften wir los. Rico und ich hatten ausgemacht das wir gleich 100% geben und das taten wir auch, wir waren zufrieden mit uns und dem Golf. WP2 und 3 verliefen völlig okay, das Auto machte keine Macken, wir waren zufrieden. Nach dem Regrouping wollten wir noch eine Schippe drauf legen. Dann WP4 nach zwei Kurven eine "Kuppe in Rechts 3 Doppel ACHTUNG" und wir waren leicht im Graben, demnach keine Zeitverbesserung möglich. Auf WP5 gab Rico alles und war im Ziel der Meinung das wir schneller waren als im ersten Durchgang, aber Pustekuchen, eine Sekunde langsamer. Richtig verstehen konnten wir das nicht, allerdings waren wir nach den 2 vergangenen Veranstaltungen froh das wir überhaupt soweit gekommen sind. WP6, wir gaben alles, Rico bremste so spät aber es ging und es war richtig gut. Dann das letzte Stück Bergauf Richtung Ziel, der EVO4 fing an zu Muckern und ich bat ihn beim Vorlesen uns bitte ins Ziel zu bringen und lieb zu uns zu sein und er tat was ihm aufgetragen. Die Zielzeit sagte dann "geht doch", Zeitverbesserung zum ersten Durchlauf. Im Gesamtergebnis fanden wir uns dann auf einem 11. Platz von 29 gestarteten Teams in der Klasse H13 wieder, nicht perfekt aber zufriedenstellend und endlich im Ziel! Am Montag nach der Rallye untersuchte ich dann gleich den Wagen, und siehe da, der EVO brauchte zu viel Kraftstoff, Tank war leer, deshalb auch das Muckern. Aber das ist keine größeres Problem, muß man halt nachtanken, denn was er braucht das bekommt er auch. Nun heißt es vorbereiten, Sitze umbauen, denn die nächste Rallye fahre ich mit unserer guten Seele Ramona auf dem heißen Stuhl neben mir.    -Hau'i-

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